"Spitex Wehntal mit Gewinn"

Stellungnahme der Spitex Wehntal zum Zeitungsartikel in der Unterland Zeitung am 26. Juli 2017: "Spitex Wehntal mit Gewinn"

 

Stellungnahme vom Spitex Verband Schweiz zum Zeitungsartikel "Millionenbetrug durch Spitex" (siehe Anhang)

 

 

 

 

 

 

Die "schönen Gewinne für die Spitex", von denen im Artikel die Rede ist werden den Gemeinden, sprich dem Steuerzahler, gutgeschrieben. Die Gesundheitsdirektion vom Kanton Zürich errechnet jährlich auf Grund von erhobenen aktuellen Zahlen sämtlicher öffentlicher Spitex Betriebe im Kanton das sogenannte Normdefizit. Die jeweilige Wohngemeinde ist verpflichtet an jede geleistete kassenpflichtige Pflegestunde dieses Normdefizit an die Spitex zu leisten.

Die Spitex Wehntal zielt als Non-Profit Organisation darauf ab, keinen Überschuss zu erzielen. Als Non-Profit Organisation finanziert die öffentliche Spitex damit (zusammen mit den Kostenanteilen der Krankenkassen und Klienten) ihren Betrieb und zahlt allfällige Überschüsse an die Gemeinden zurück. Ebenso werden allfällige Defizite von den Gemeinden ausgeglichen. Die Beziehung zwischen Gemeinden und Spitex ist durch eine Leistungsvereinbarung geregelt.

Die Spitex Wehntal hat im 2016 gut gewirtschaftet; daraus resultiert ein ungewöhnlich grosser Überschuss. Das heisst, das geleistete Normdefizit musste nicht vollumfänglich genutzt werden. Die Wehntaler Gemeinden beabsichtigen deshalb, das von der Gesundheitsdirektion vorgegebene Normdefizit zu kürzen und die Leistungsvereinbarung entsprechend zu ändern.